Försterliesl

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Pflanzung

Anpflanzung einer Streuobstwiese und einer Hecke

Allgemeine Projektinformation

Zur Erhaltung des Landschaftsbildes und –charakters des Schafhofareals ist die Anpflanzung einer Streuobstwiese auf dem Südhang sehr geeignet. Die Bäume sollen weit auseinander stehen, damit eine lange Besonnung der Wiese ermöglicht bleibt, damit sie langfristig aushagert und sich zu einem Magerrasen entwickelt.
Die Streuobstanpflanzung dient gleichzeitig als Trittsteinbiotop in einer ausgeräumten Agrarlandschaft und als wichtiges Bindeglied im Konzept der Biotopvernetzung zwischen dem Wald und dem großflächigen Schlehengebüsch. Eine im Norden gepflanzte Hecke soll die Streuobstwiese vor Einträgen aus dem angrenzenden Acker abschirmen. Die Hecke ist ein wichtiges Vernetzungselement zwischen dem Wald und dem Schlehengebüsch, das auch einen Bienenstand gegen Einträge aus der Landwirtschaft abschirmt. Das herabfallende Obst stellt für das Wild ein zusätzliches Äsungsangebot dar. Die Qualität des Standortes ist ausreichend, um die gepflanzten Bäume dauerhaft mit Nährstoffen versorgen zu können. Die ganztätige Besonnung und die windgeschützte Lage bieten ideale klimatische Bedingungen für das Wachstum der Bäume.

Was ist zu tun

Es werden 50 Obstbäume in 3 Reihen im Abstand von 15m x 15m gepflanzt.

Weitere, in Zukunft erforderliche Maßnahmen

  • Regelmäßiger Kronenaufbau- und Pflegeschnitt (einmal jährlich, bis Ende März), mindestens 10 Jahre lang.
  • Extensive Nutzung der Streuobstwiese durch einmalige Mahd oder evtl. Schafbeweidung.
  • In den ersten 10 Jahren 2-malige Mahd zur Aushagerung der Fläche.