Die Försterin

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Akademie

„Wissen ist ein Prozess, kein Produkt.“
Jerome Bruner

Didaktik

Mein Konzept basiert auf dem didaktischen Modell des „Erfahrungsbasierten Lernens“ nach Kolb. Bei diesem Ansatz sind die ganzheitliche Erfahrung und Eingebundenheit in ein intensives Erlebnis wichtig. Was zählt, ist nicht nur die geistige Auseinandersetzung mit einem Thema. Zusätzlich wird die emotionale Ebene des Menschen angesprochen. Durch die unmittelbare, praktische und geistige Auseinandersetzung mit einem Thema wird so ein ebenso effektives wie sinnstiftendes Lernen ermöglicht – ein Prozess, in dem Wissen durch Transformation geschaffen wird.

Kolb stellt dies in seinem Zyklus des „Erfahrungsbasierten Lernens“ so dar:

Aktives Experimentieren
Das aktive Handeln, das Ausprobieren und das Umsetzen von Plänen im Berufsalltag und oder in inszenierten Teamübungen.

Konkrete Erfahrung
Durch das Handeln und die Erlebbarkeit der Konsequenzen des aktiven Handelns werden direkte Erfahrungen ermöglicht.

Beobachtung und Reflexion
Als nächste Phase, die zur Weiterentwicklung unbedingt notwendig ist, folgt die Reflexion, also intensives Nachdenken über im Alltag auftretende Erfahrungen oder gelebte Werte.

Abstrakte Begriffsbildung
Abschließend werden ein Handlungsplan oder Denkanstöße formuliert.

Zielsetzung

„Erfahrungsbasierten Lernen“ führt zur Erweiterung des Wissens und birgt die Chance der Weiterentwicklung in sich.

Rolle des Trainers

Dem Trainer kommt nicht die Rolle des Wissenden und Bevormundenden zu. Vielmehr fungiert er als Impulsgeber und Moderator.

Methode

  1. Erfahrungsorientierte Lernprojekte
    Sie ermöglichen es, alle Sinne mit einzubeziehen, in Bewegung zu kommen, unmittelbar Erfahrungen zu sammeln und Emotionen zu wecken. Durch Praxis-Übungen und Einblicke in die Forstwirtschaft entstehen Lernprojekte. Diese werden durch Teamübungen aus der klassischen Personalentwicklung ergänzt.
  2. Reflexion: z.B. als Philosophisches Gespräch
    Diese sind keine universitäre Disziplin oder Ratgeber, sondern die geistige Auseinandersetzung mit einem Thema und eine systematische Herangehensweise an eine Fragestellung. Dabei führt ein Moderator das Gespräch in die Tiefe, fasst zusammen, hakt nach und stellt verschiedene Positionen gegenüber. Insgesamt geht es um das Hinterfragen von scheinbar Selbstverständlichem und den Austausch von Gedanken und Sichtweisen. Das gemeinsame Gespräch regt dazu an, Fragen und Themen selbst genau zu durchdenken, weiterzuentwickeln und neue Perspektiven zu gewinnen.
  3. Handlungsplan und Denkanstöße
    Abschluss dieser Einheit ist das Formulieren eines Handlungsplanes und/oder das Fixieren von Denkanstößen. So können die Teilnehmer das Erarbeitete mitnehmen und in ihren Alltag einfließen lassen.