Schau mal! Fühl mal!

Försterliesl für Kitz

Raus aus dem grauen Klassenzimmer und rein in den grünen oder verschneiten Wald!

Verschlungene Wege, weiche Moospolster, rauschende Baumkronen, der Duft von frisch geschlagenem Holz oder fallendem Schnee – im Wald sind wir zu Hause!
Wir machen alle vier Jahreszeiten zu unserem Thema.

Durch unmittelbare Naturerfahrung und handlungsorientiertes Lernen erleben die Kinder das Ökosystem Wald aus einer anderen Perspektive. Dabei werden ökologische Zusammenhänge aufgezeigt und soziale Kompetenzen gefördert. Aber keine Angst, der Spaß kommt dabei nicht zu kurz. Kontaktieren Sie uns!

Gerne bauen wir Ihre Wünsche, Vorstellungen und Ziele in unsere Waldführungen ein.
Wir freuen uns auf das gemeinsame Walderlebnis.

Ihre Katharina Brändlein & Catherine Kiechle

Philosophie:

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum." Das sagte schon Goethe. Und wie recht er damit hatte! Wir könnten stundenlang Baumbestimmungsbücher und Waldgeschichten lesen – aber was wüssten wir dann wirklich über den Wald? Und wie langweilig wäre all die graue Theorie. Dann lieber raus in den Wald. Selbst sehen, riechen, spüren und schmecken.

Wir möchten, dass die Kinder selber die Natur entdecken, sie hautnah erleben, anfassen, erforschen, mit und in der Natur kreativ werden und bauen. Darüber hinaus ist es uns wichtig dass die Kinder und Jugendlichen ihren Wissensdurst zum Thema Wald stillen können. Informationsblöcke zwischen oder zu Beginn einer Aktionen ergänzen die praktischen Einheiten.

Didaktischer und methodischer Ansatz

Bei dem Bildungsangebot von FÖRSTERLIESL wird mit dem konstruktivistschen Ansatz in der Didaktik gearbeitet. Der Leitgedanke für die Gestaltung der Module ist eine ganzheitliche Methodenkombination. Im folgenden sind die wichtigsten Methoden aufgeführt.

offene Lernprozesse
Die einzelnen Module lassen Raum, für ein situatives Lernen. Die Natur und die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen sind nicht statisch und planbar. Aufgrund dessen wird bei jeder Veranstaltung die Situation aufgegriffen und auf die Bedürfnisse der Teilnehmer reagiert.
Darüber hinaus wird den Kindern Raum gegeben, selbst die Natur zu entdecken und Fragestellungen und Antworten zu kreieren. So eröffnet z.B. der Spiegelgang oder das bewusste Tasten oder Riechen von Naturmaterialien neue Perspektiven, die zur Diskussion anregen.

projektorientierte Verfahren
Ein vorgegebenes Projekt (z.B. Bau eines Unterschlupfes) wird, eingebettet in einen interaktiven Waldespaziergang, bearbeitet. Anhand des Projektverlaufes, der persönlichen Erfahrungen, der Zusammenarbeit etc. werden nach der aktiven Arbeitsphase die Ergebnisse besprochen.

erlebnisorientierte Verfahren
Es werden erlebnispädagogische Ansätze mit Elementen aus der Waldpädagogik und handlungsorientierten Inhalten verknüpft. Hier sind z.B. Übungen mit dem Seil zu nennen.

prozessorientierte Verfahren
Es werden Gruppenprozesse moderiert, ökologische Prozesse an Hand von Waldbildern visualisiert und ökonomische Prozesse aus Beispielen der Forstwirtschaft veranschaulicht.

problemorientierte Verfahren
Mit Hilfe von kooperativen Abenteuerspielen und kleinen Projekten werden Lernprozesse der Gruppe spielerisch gefördert. Teamfähigkeit, Kommunikation und Gruppenerfahrung stehen im Mittelpunkt. Die Gruppe bearbeitet eine klar umrissene Aufgabe und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden.